Agent Orange
Sponsoren der Ausstellungen und der technischen Herstellung des Buches

Im Museum für Kriegsverbrechen in Ho-Chi-Minh-Stadt werden die Greueltaten des damaligen südvietnamesischen Regimes und der USA dargestellt. Im Souvenirshop gibt es das Spielzeug dazu. Foto Roland Schmid.

Bundesamt für Kultur
(http://www.kultur-schweiz.admin.ch/)



Caritas Schweiz
(http://www.caritas.ch)

Caritas Schweiz fördert die ländliche Entwicklung in zwei Regionen Vietnams: in der Gemeinde An Phu, 80 km südlich von Hanoi und in der Provinz Binh Thuam, 150 km nordöstlich von Ho-Chi-Minh-Stadt. Dort wohnen vor allem ethnische Minderheiten. Die Landbevölkerung soll durch Ausbildung und Kreditprogramme befähigt werden, ihre Lebenssituation nachhaltig zu verbessern. Die Bauernfamilien werden intensiv in die Planung und Gestaltung des Projektes mit einbezogen.

Nebst der ländlichen Entwicklung engagiert sich Caritas für die Ausbildung von Lehrer(innen) für hörbehinderte Kinder. In Vietnam sind Hörbehinderungen etwa vier mal so weit verbreitet wie in anderen Ländern. Viele vermuten, dass dies auf den Einsatz von Agent Orange zurückzuführen ist.


Grünes Kreuz Schweiz
(http://www.gci.ch)

Seit 1998 versorgt Green Cross Schweiz in Vietnam Kinder, die indirekte Kriegsopfer sind, die zum Beispiel an den Folgen des Entlaubungsmittels Agent Orange leiden. Diese Kinder haben im Unterschied zu den sogenannt «richtigen» Kriegsopfern, wie Veteranen und Minenopfer, keinen Anspruch auf Rehabilitation.
Hier springt Green Cross Schweiz ein. Dank der Zusammenarbeit vor Ort mit der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) sind eine hohe Projektqualität und die richtige Verwendung der Mittel garantiert. Die fünf Jahre alte Umweltorganisation Green Cross Schweiz ist eine von weltweit 21 Green-Cross-Organisationen. Die 1992 gegründete Dachorganisation Green Cross International befindet sich in Genf. Michail S. Gorbatschow, der letzte Präsident der ehemaligen Sowjetunion, ist ihr Präsident.



HEKS, Hilfswerk Evangelischer Kirchen der Schweiz
(http://www.heks.ch)

Das Hilfswerk Evangelischer Kirchen der Schweiz (HEKS) engagiert sich seit 1968 in Vietnam - lange vor der kommunistischen Machtübernahme. HEKS hat sich dabei nicht gescheut, bei der vietnamesischen Regierung immer wieder auf die Schliessung der Umerziehungslager zu pochen und den Truppenrückzug aus Kambodscha zu fordern.

Seit nunmehr 30 Jahren fördert HEKS Projekte, die vor allem den Ärmsten in den ländlichen Regionen von Nutzen sind und sie befähigen sollen, ihre eigene Zukunft mitzugestalten.

Die langfristigen Schwerpunkte für eine nachhaltige Entwicklung sind:

  • Nahrungsmittelsicherung durch eine diversifizierte, ökologische Landwirtschaft.
  • Förderung der traditionellen Medizin.
  • Schul- und Berufsausbildung für Jugendliche.
  • Integration von Waisen- und Strassenkindern in Familien.
  • Aidsprävention
  • Unterstützung von Agent-Orange-Opfern



(http://www.redcross.ch)

Vietnam ist das Land, in welchem das SRK am längsten ohne Unterbruch tätig ist, nämlich seit 35 Jahren. Dabei stand die humanitäre Nothilfe im Vordergrund, zuerst während des Krieges und später nach Naturkatastrophen wie Wirbelstürmen, Überschwemmungen und Dürren. Auch bei den schweren Überschwemmungen in Zentralvietnam vom November 1999 unterstützte das SRK die Hilfsaktion des Vietnamesischen Roten Kreuzes mit dem Einsatz einer Delegierten und der Finanzierung von Hilfsgütern.

Gleichzeitig wurden in den letzten Jahren im Zentrum und im Süden des Landes Anstrengungen zur Bekämpfung der sozialen Not und Verbesserung der Gesundheitsversorgung und zur Betreuung von Kindern und Betagten unternommen. Dabei entstanden neben einem Kinderspital sowie drei Distrikt-Spitälern mehrere Heime, in denen alleinstehende Betagte und Waisenkinder unter einem Dach leben. In Hanoi wird eine Schule für Hör- und Sprachbehinderte unterstützt.

Mit dem Vietnamesischen Roten Kreuz wird das SRK die medizinische und soziale Hilfe für behinderte, insbesonders die unter den Folgen von "Agent Orange" leidende Menschen, verstärken.



(http://www.terredeshommes.ch)

Wir engagieren uns in Vietnam hauptsächlich in der Betreuung von Strassenkindern, in der wirtschaftlichen Stärkung der Frauen mit Hilfe von Kreditprogrammen und Ausbildungszentren sowie in der allgemeinen ländlichen Entwicklung mit Hilfe von Brunnen- und Kanalbauten, Ausbildungszentren und mit Kursen zur Familienplanung.

In allen Projekten sind die Spätfolgen des Krieges spürbar und bestimmend. Sei es, weil die traditionellen Gesellschaftsstrukturen zerstört sind, weil die Menschen von den Gewalterfahrungen geprägt sind oder Schulen nach dem Krieg nur notdürftig wieder aufgerichtet worden und heute kaum mehr funktionstüchtig sind.

Die wirtschaftlich und sozial geschwächte Bevölkerung muss neoliberalen Wirtschaftsreformen standhalten, die zwar Kapital ins Land brachten, aber traditionelle Einkommensquellen versiegen liessen. Von dieser Umverteilung sind - wie so oft - die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft am stärksten betroffen.


Vereinigung Schweiz - Vietnam
Assiciation Suisse - Vietnam
Postfach / case postale 8164
CH-8036 Zürich

Ursprünge
Die Vereinigung Schweiz-Vietnam, VSV, ist aus der Solidaritätsbewegung, respektive der Bewegung gegen den Vietnamkrieg hervorgegangen. Ihr aus dieser Sicht spätes Gründungsdatum (November 1982) geht einerseits auf eine Studienreise zurück, bei welcher die Teilnehmenden vor Ort die Notwendigkeit zur Fortsetzung der Solidaritätsarbeit sahen. Andererseits weist es darauf hin, dass die VSV ins Leben gerufen wurde, als sich zahlreiche ehemals "Vietnam-Bewegte" bereits wieder andern Themen zuwandten. Dadurch wurde sie zu einem Zusammenschluss jener, denen die Solidarität mit Vietnam über die politische Konjunktur hinaus ein Anliegen war und ist.

Schwerpunkte
Der Zweckartikel der Statuten formuliert folgende Schwerpunkte: die Entwicklung und Intensivierung freundschaftlicher Beziehungen zwischen Menschen in Vietnam und der Schweiz in allen gesellschaftlichen Bereichen; eine wahrheitsgetreue Darstellung der Geschichte, der gesellschaftlichen Entwicklung und der kulturellen Leistungen Vietnams; die Förderung und Weiterführung der materiellen Hilfe zur Beseitigung der Kriegsfolgen und für den Aufbau Vietnams.

Blickwechsel
Die Entwicklungen in Vietnam fordern uns immer wieder zur Reflektion und Diskussion heraus. Es ist wichtig, den Blickwechsel bewusst vorzunehmen und der vietnamesischen Sichtweise der Realitäten Raum zu geben, zu dokumentieren und zu versuchen, sie zu verstehen. Welches sind die Ansprüche der Politik, die nach wie vor sozialistische Ziele anstrebt und wie werden sie umgesetzt? Wie gross sind die Handlungsspielräume eines so armen Landes im globalisierten Markt und wie werden sie genutzt? Was sind die Träume, wie die Lebensverhältnisse der Menschen?

Fachkenntnisse
Mit den Jahren ist eine vertiefte Sachkenntnis über die Situation in Vietnam erarbeitet worden, und es sind wertvolle Kontakte mit vietnamesischen Partnerinnen und Partnern auf verschiedenen Ebenen gewachsen. Zu schweizerischen Hilfswerken und Entwicklungsorganisationen bestehen mannigfache Verbindungen, sei dies durch die Beratung und Begleitung bei Beginn der Projektarbeit in Vietnam, über Mitglieder, die Ihr Engagement für Vietnam dort beruflich umsetzen oder durch eine punktuelle Zusammenarbeit zu bestimmten Themen und Anlässen.

Mitgliedschaft
Die VSV ist offen für Leute, die sich für Vietnam interessieren und die Vereinsziele unterstützen möchten. Sie ist keine Vereinigung von ExilvietnamesInnen, obschon unter ihren Mitgliedern natürlich auch VietnamesInnen sind. Es ist nicht das Vereinsleben, welches den Schwerpunkt der Tätigkeit bildet, sondern vielmehr das Vernetzen engagierter Leute. Es gilt, deren Wissen fruchtbar zu machen und in solidarisches Handeln umzusetzen.


Und:

Ein Dankeschön auch an:

Peter Achten, Peking
Samuel Andres, Zürich
Ärzte / Ärztinnen
für soziale Verantwortung, Basel
Ernst Beyeler, Basel
René und Susanne Braginsky-Stiftung
Dr. Otto Daniel, Zürich
Tom Forrer, Basel
Jakob Fuchs, Solothurn
Felix Furrer, Willisau
Hanspeter Geschwend, Roveredo GR
Prof. Günter Giesenfeld, Marburg
Dr. Martin Göttlicher, Karlsruhe
Mac Thi Hoa, Hanoi
Jürg Peter Hunziker, Solothurn
Dominique Jaeggi, Basel
Hugo Jaeggi, Burg i.L.
Daniel Keller, Hanoi
Peter Killer, Olten
Dr. Bernhard Miethe, Giessen
Daniela Mosimann, Solothurn
Dr. Nguyen Viet Nhan, Hue
Le Phuc, Hanoi
Wilfried Raab, Hanoi
Robert Schiess, Basel
Bernhard Schneider, Zürich
Karl Schuler, Bern
Seraphisches Liebeswerk, Solothurn
Tran Ngoc Van, Locarno
Antoine Weber, Bern

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